Waldwichtel sagen „Tschüss“

Zwoticher Waldwichtel sagen „Tschüss“

Es war Freitag, der 15. Juli 2022. Unsere langjährige Erzieherin Marina Weigel hatte ihren letzten Arbeitstag. 21 Jahre war sie in unserer Kindertagesstätte als Erzieherin und sieben Jahre als stellvertretende Leiterin tätig. Am Freitag nun, bereiteten die Waldwichtel und ihre Erzieherinnen ihr eine kleine Überraschung. Um 10 Uhr trafen sich alle im Gruppenraum der Sommerwichtel. Auf meine Frage, ob jemand weiß was ein „Rentner“ ist, erklärte ein Schulanfänger: „Das sind Leute, die ganz lange gearbeitet haben und sich dann ausruhen dürfen“ …

Mit dem Enten-Rap und unserem Lied, dem „Zwoticher Waldwichtel“-Song verabschiedeten sich alle Kinder bei Frau Weigel. Die Sommerwichtel hatten noch eine besondere Überraschung: Gemeinsam hatten wir eine Mappe gebastelt, in der jedes Kind etwas für Frau Weigel gemalt hatte – von Blumenwiese, über Riesentraktoren bis hin zu einem Familienbild beim Zelten. Außerdem überreichte ihr jeder Sommerwichtel eine Rose.

Mittags besuchten uns noch Oberbürgermeister Thomas Hennig und Jeanette Künne von der Stadtverwaltung, um Frau Weigel für ihre langjährige Tätigkeit als Erzieherin in den Kitas der Stadt Klingenthal zu danken.

Und dann war es 15 Uhr – Dienstschluss. Ich lockte meine Kollegin unter einem Vorwand in den Biergarten des Gasthofes „Zum Walfisch“, denn dort wartete noch eine Überraschung auf sie. Alle Eltern und Kinder der Sommerwichtelgruppe trafen sich dort. Beim gemütlichen Beisammensein verabschiedeten sich nun auch Sandra Uebel als Vorsitzende des Fördervereins und Stephanie Backmann vom Elternbeirat im Namen aller Kita-Eltern sowie die Eltern der Sommerwichtelgruppe bei Frau Weigel. Sie dankten ihr mit Geschenken für ihre langjährige Arbeit als Erzieherin in unserer Kita. Manch lustige Begebenheiten kamen dabei in Erinnerung.

Wir, die Waldwichtel und das gesamte Team bedanken sich ganz herzlich für 21 Jahre als Erzieherin in unserer Kita und wünschen unserer Frau Weigel alles Gute, Gesundheit und viel Freude in ihrem neuen Lebensabschnitt, dem Ruhestand. Wir werden dich vermissen.

Antje Sünderhauf

Bald bin ich ein Schulkind

Bald bin ich ein Schulkind

In der Woche vom 4. bis 8. Juli 2022 fand für die fünf Vorschüler der Zwoticher Waldwichtel ihre Abschlusswoche statt.
Am Montag feierten wir unser Zuckertütenfest. Die Kinder hatten ein kleines Programm einstudiert, welches sie ihren Eltern und Geschwistern aufführten. Wir ernteten nicht nur Applaus, sondern durften uns zur Belohnung auf Schatzsuche begeben. Als wir die Schatztruhe gefunden hatten, war sie leider verschlossen. Glücklicherweise entdeckten wir den Schlüssel dazu in unserem Zuckertütenbaum. Die Freude war groß, als sich die Truhe endlich öffnen ließ und sich für jeden Schulanfänger eine Zuckertüte darin befand. Bei einem gemütlichen Kaffeetrinken ließen wir den Tag gemeinsam mit den Eltern und Geschwistern ausklingen.
Den Dienstag verbrachten wir ganz in der Nähe des Kindergartens, wir spielten Minigolf an der Anlage vom Gasthof Walfisch. Nachdem der Sieger ermittelt war, setzten wir mit dem Floß über und ließen uns im Gasthof noch ein leckeres Eis schmecken. Das machte uns stark wie Piraten, und so wurde das Piratenschiff von uns erobert, auf dem wir noch eine Weile ausgelassen spielten, bevor es zurück in den Kindergarten ging.
Der Mittwoch begann mit einer Busfahrt nach Klingenthal. Wir übten gleich einmal unseren zukünftigen Schulweg , liefen dann noch ein kleines Stück weiter, bis wir den Tierpark erreichten. Dort angekommen, starteten wir unseren Rundgang bei den Eulen. Besonders gefallen hat den Kindern das Streichelgehege, in dem sie unter anderem feststellen konnten, wie unterschiedlich sich das Fell von den Meerschweinchen und den Kaninchen anfühlt. Auch die kleinen Erdmännchen und die Affen bereiteten den Kindern viel Freude. Vor der neu erbauten Blockhütte legten wir eine kleine Picknickpause ein, bevor wir unseren Rundgang fortsetzten und Esel, Ponys und Ziegen besuchten. Zum Abschluss gönnten wir uns noch ein kleines Eis. Nachdem wir den Berg wieder hinunter gelaufen waren, fuhren wir mit dem Schulbus zurück nach Zwota.
Besonders aufregend gestaltete sich der Donnerstag. Wir bekamen Besuch von der Verkehrswacht Auerbach. Sehr anschaulich erklärten die Polizisten Ulrike und Uwe die Themen: „Verhalten gegenüber Fremden“ und „Sicheres Überqueren der Fahrbahn“. Alle Kinder wurden mit einbezogen und waren mit Eifer bei der Sache. Leider machte Hündchen Struppi (Handpuppe) ganz viele Fehler beim Überqueren der Straße, so dass er schon viele Verletzungen davon tragen musste, von denen noch die Pflaster an seinem Körper zeugten. Am Ende des Besuches der Verkehrswacht erhielt jedes Kind noch ein kleines Buch zum Thema „Verkehrserziehung“ geschenkt.
Die geplante Waldwanderung am Freitag mit dem Sachsenforst musste leider wegen des Regenwetters abgesagt werden. Aber wir waren nicht lange traurig, denn stattdessen gingen wir zum Kegeln in den Gasthof Walfisch. Den Kindern hat es viel Spaß gemacht, und sie entwickelten großen Ehrgeiz auch bei diesem Spiel einen Sieger zu ermitteln.
Nun erwarten wir voller Spannung den Beginn der Schulzeit und freuen uns schon sehr auf unseren Schulanfang.

C. Wallus

Auszeichnung für die Waldwichtel

Auszeichnung für Waldwichtel.

Am 16. August 2017 war bei den „Zwoticher Waldwichteln“ in ihrer Kindereinrichtung großer Bahnhof angesagt. Nach einer gemeinsamen Wanderung der Kinder mit ihren Erzieherinnen, Mitgliedern des Klingenthaler Wandersportvereins e.V, Eltern und Gästen erwartete die Mädchen und Jungen eine besondere Überraschung. Die Leiterin der Einrichtung Antje Sünderhauf und der Vorsitzende des Klingenthaler Wandersportvereins Peter Meisel erhielten das Schild „“Let’s go – Familien, Kids und Kitas“ von Anne-Christine Elsner und Christine Merkel vom Deutschen Wanderverband überreicht. Die Zwotaer Kindereinrichtung nahm gemeinsam mit dem Klingenthaler Wandersportverein e.V. als eines von vier Tandems in ganz Deutschland am Pilotprojekt „Gesundheitswandern für Familie, Kids und Kitas“ teil. Die Kooperationsvereinbarung zwischen der Kita, dem Wandersportverein Klingenthal und dem Deutschen Wanderverband wurde am 3.5.2016 unterzeichnet. Ziel ist es, den Kindern Freude am Wandern zu vermitteln und etwas für die Gesundheit zu tun. Die „Waldwichtel“ führen seither wöchentlich eine Gesundheitswanderung durch. Monatlich findet eine Familienwanderung mit den Kita-Kindern und deren Familien statt. Dieses Angebot wird rege genutzt.

Zur feierlichen Übergabe der Plakette waren neben Eltern, Großeltern, Mitgliedern des Wandersportvereins auch Bürgermeister Thomas Hennig, die Präsidentin des Verbandes Vogtländischer Gebirgs- und Wandervereine e.V. Kathrin Hager-Bartsch, die Geschäftsführerin des Kreissportbundes Vogtland e.V. Gabriele Weidhase, Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas und Ralf Glaß vom Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Adorf anwesend. Antje Sünderhauf dankte in ihren Ausführungen den Freunden vom Wandersportverein und vom Heimatverein Zwota herzlich für die tatkräftige Unterstützung. Thomas Hennig brachte seine Freude über diese besondere Auszeichnung für eine Kindereinrichtung unserer Stadt zum Ausdruck und dankte den Initiatoren und Helfern für ihr Engagement. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Mitglieder des Heimatvereins Zwota e.V. hatten für die Kinder und Erwachsenen Speisen und Getränke zur Stärkung nach der Wanderung vorbereitet. D.M.

Im Bild freuen sich die „Waldwichtel-Kinder“ mit Antje Sünderhauf, Thomas Hennig, Anne-Christine Elsner, Peter Meisel und Christine Merkel (hintere Reihe von links) über die Auszeichnung., Foto: Dieter Meinel

Waldwichtel erhalten Spenden

Waldwichtel erhalten Spenden.

Am Donnerstag, den 10. August 2017, erhielten die Zwoticher Waldwichtel Besuch. Über den Förderverein Kindergarten „Zwoticher Waldwichtel“ erhielten die Kinder Geldspenden – 500 Euro von der Allianz-Hauptvertretung Robby Seifert in Klingenthal und 350 Euro vom Friseursalon Haarlekin von Romy Kaiser in Zwota. Mit den Kindern freuten sich die Leiterin der Kita, Antje Sünderhauf, und die Erzieherinnen sowie die Vorsitzende des Fördervereins, Sandra Uebel, bei der symbolischen Scheckübergabe. „Hier sehe ich, dass das Spendengeld gut angelegt ist“, sagt Versicherungsexperte Robby Seifert, „denn die Kinder sind ja unsere Zukunft.“ Ein Teil dieser jüngsten Spenden hat bereits mit der Fertigstellung des Ballspielfeldes hinter dem Haus Verwendung gefunden. Auf dem Gelände der Einrichtung verraten aber Bauarbeiten, dass hier noch weitere Projekte umgesetzt werden. Über die Vorhaben und die zahlreichen Möglichkeiten, zu spenden und die Arbeit des Fördervereins zu unterstützen, wird unter der Kategorie > Spenden informiert.

Aktion »Sicherer Schulweg«

FREIWILLIGE AKTION FÜR EINEN SICHEREN SCHULWEG

Das morgendliche Verkehrsaufkommen im Zeitraum 7.30–8.00 Uhr am Amtsberg in Klingenthal ist enorm. Da uns die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg sehr am Herzen liegt, unterstützt die Stadt Klingenthal die Aktion »Ich bin dabei: Amtsberg autofrei!«. Gemeint ist nur diese halbe Stunde morgens während der Schulzeit.

Ich bin dabei: Amtsberg autofrei!

Wir empfehlen: Eltern, die Ihre Kinder bis hinauf zur Schule fahren möchten, könnten dies bis 7.30 Uhr tun (Ausstieg »Reitplatz«). Kinder, die ab 7.30 Uhr mit dem »Elterntaxi« ankommen, könnten an verschiedenen Stellen am Fuße des Amtsberges aussteigen. Der »Schulwegplan der Stadt Klingenthal« enthält eine Karte mit empfehlenswerten Ausstiegstellen, Parkplätzen und der Schulwegempfehlung. So wäre für alle Kinder, die laufen, ein sicherer Schulweg möglich. Helfen Sie mit und dokumentieren Sie Ihre Teilnahme an dieser freiwilligen Aktion mit einem Aufkleber an Ihrem Auto, die, wie auch der »Schulwegplan«, kostenlos im Rathaus und im Sekretariat der Grundschule sowie bei Elternabenden erhältlich sind. Danke!

> Download Flyer Aktion „Amtsberg autofrei!“

TIPP: Kinder, die zur Schule laufen, sind ausgeglichener, aufmerksamer und konzentrierter. Die Mobilität wird gesteigert und das Verhalten im Straßenverkehr trainiert. Außerdem können sich die Kids bereits auf dem Schulweg ausgiebig unterhalten, so macht das gemeinsame Laufen Spaß (Treffpunkt vereinbaren). Davon profitieren sie wiederrum im Unterricht – mit reduziertem Redebedürfnis und Bewegungsdrang.