Großer Arbeitseinsatz

04.05.2024. „Gemeinsam geht’s besser“ lautete am Samstag, den 4. Mai 2024 das Motto des Arbeitseinsatzes in der Kita „Zwoticher Waldwichtel“. Wie jedes Jahr beteiligten wir uns an der Gemeinschaftsaktion der Sternquell-Brauerei GmbH & Bad Brambacher Mineralquellen GmbH & Co. Betriebs KG.

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45 große und kleine Helfer fanden sich am Samstag um 8.30Uhr auf dem Kitagelände ein. Sogar Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr des Ortsteiles Zwota (die u.a. auch Vatis von Kindern unserer Kita sind) unterstützten mit dem Tankfahrzeug unseren Arbeitseinsatz. Dank ihrer Hilfe konnte der Bachlauf auf dem Wasserspielplatz mit Hochdruck gereinigt werden. Zwei der Hochbeete erhielten ein Podest und alle Beete wurden für die neue Pflanzsaison vorbereitet. Im Bauwagen und Spielgerätehäuschen gab es Einiges zu tun. Hier wurde gereinigt, sortiert und wieder eingeräumt. Unsere Sandkästen erhielten neuen Sand, die Sonnensegel wurden angebracht und Hackschnitzel wurden unter den Klettergerüsten aufgefüllt. Sandra Uebel – Vorsitzende unseres Fördervereins hatte Holztiere anfertigen lassen. Diese lustigen farbenfrohen Tiere zieren nun unseren Gartenzaun. Die dafür benötigten Schrauben spendete Mathias Koras Nix wie hin – Eisenwaren – herzlichen Dank dafür. Der Sommer steht bevor und da wollen die Jungs und Mädchen unserer Kita wieder fleißig Fußball spielen. Dafür wurde das Fußballfeld hinter dem Haus hergerichtet – Matten gereinigt und das Netz aufgehängt.
Mit einem kleinen Imbiss und Getränken stärkten sich alle und man kam ins Gespräch.
Viel gab es an diesem Tag zu tun, aber Dank der vielen Helfer haben wir alles, was wir uns vorgenommen hatten, geschafft.

Wir danken allen Waldwichteln, Eltern, unserer OBM Judith Sandner, Fördervereinsvorsitzender Sandra Uebel und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr des Ortsteiles Zwota für die tatkräftige Unterstützung bei diesem Arbeitseinsatz.

Antje Sünderhauf & das Team der Kita

 

Aufruf: Alte Fotos und mehr für’s Jubiläum

75 Jahre Kindergarten Zwota. 1949 wurde im Haus Klingenthaler Straße 45 in Zwota der Kindergarten eröffnet. Das Gebäude liegt am Fuße des Südhanges des Herrenberges (691 m), etwas oberhalb der Straße nach Klingenthal gegenüber dem Walfischteich. In seinem „Zwota“-Doppelband zur Ortsgeschichte hat Ulrich Ebert den Kindergarten als früheres „Ochsenpöhland“-Haus mit erwähnt. Diesen Namen verpassten ihm die Zwotaer, weil dort Dorfbulle – der einzige Stier im Ort gehalten wurde, der vermutlich nicht immer erfolgreich war. Anbauten und Sanierungsarbeiten haben das Erscheinungsbild verändert.

75 Jahre ist das Haus nun ein freundliches Tageszuhause für den Nachwuchs der Zwotaer Einwohner, aber auch von Klingenthalern. Gegenwärtig betreut ein Team aus acht Erzieherinnen und einer Auszubildenden unter der Leitung von Antje Sünderhauf in vier Gruppen und im Hort insgesamt 51 Kinder unter einem naturpädagogischem Konzept. 2015 gründete sich ein Förderverein, der besonders das Umfeld des Kindergartens aufwertete. Größtes Projekt war der Abenteuerspielplatz Fort Wichtelmine, die jüngsten Aktivitäten beispielsweise das Anlegen von Hochbeeten, die Errichtung der musikalischen Spielgeräte im oberen Geländebereich oder die Ausstattung für die Kennenlern-Krabbelgruppe. Aktuell ist das Gartenhausprojekt „Lernen in und von der Natur – Ein Raum im Freien“ im Fördermittelwettbewerb simul+ des Freistaates Sachsen eingereicht.

Generationen von Kindern haben den Zwotaer Kindergarten besucht. Alle erinnern sich bestimmt an die große Standuhr, deren großes Pendel auch heute noch dort schlägt. Aber längst nicht alles ist so unveränderlich wie diese Uhr. Deshalb soll, wenn das 75-jährige Jubiläum des Kindergartens am 14. September 2024 mit einem Fest gefeiert wird, auch einiges zur Geschichte des Hauses zusammengetragen werden.

BITTE AN DIE BEVÖLKERUNG:
Haben Sie Fotos oder Erinnerungen an den Zwotaer Kindergarten, die es wert sind, erhalten oder gezeigt zu werden? Auch Erinnerungen an besondere Begebenheiten können von Interesse sein. Falls bereits digital vorliegend, können Sie einfach eine e-Mail senden. Gerne übernimmt auch der Verein die Digitalisierung. Ihre Originaldokumente erhalt Sie danach zurück. Bitte erteilen Sie mit der Übergabe Ihrer Fotos oder Dokumente auch gleich Ihr Einverständnis für die weitere Verwendung.

Förderverein Kindergarten Zwoticher Waldwichtel e.V.
Klingenthaler Straße 30
08267 Zwota

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Simul+ Projekt »Lernen in und von der Natur – Ein Raum im Freien«

11.03.2024. Der Förderverein Kindergarten Zwoticher Waldwichtel reicht bei Simul+ des Freistaates Sachsen ein neues Projekt ein: „Lernen in und von der Natur – Ein Raum im Freien“. Errichtung eines Gebäudes mit Veranda als witterungsgeschützter Raum in freier Natur und mit Lagerraum für Gartengeräte und Spielzeug.

Aus dem Projekt:

Raum für neue Möglichkeiten für Generationen von Kindern

DAS HOLZGEBÄUDE inklusive Freisitz soll Abmessungen von ca. 10 mal 5 Metern Grundfläche und eine Firsthöhe von 3 Metern aufweisen. Um eine lange Lebensdauer bei starker Beanspruchung zu gewährleisten, wurde sich für solide Zimmermannsqualität entschieden. Damit haben Generationen von Kindern Freude daran und die relativ hohen Gesamtkosten von 22.000 Euro sind nachhaltig angelegtes Geld. Eine »Baumarkthütte« bietet qualitativ und bezüglich der benötigten Aufteilung und optimalen Grundflächenausnutzung keine Alternative zum Individualbau.

Die Veranda am urig rustikalen Häuschen ermöglicht es, witterungsunabhängig einen »Raum im Freien« zu haben. Dort können die Kinder nach dem Motto »Lernen in und von der Natur« spielen, aus Naturmaterialien basteln, die Ernte aus ihren Hochbeeten bearbeiten, Pilze putzen oder draußen essen. Vor der Veranda ist eine Feuerstelle vorgesehen, wo selbstgeerntete Kartoffeln in der Glut gegart und mit Kräuterquark, zubereitet mit Kräutern aus dem eigenen Hochbeet, verzehrt werden können. Auch der naturpädagogische Unterricht kann im Freien durchgeführt werden.

Ein echtes Gemeinschaftsprojekt stellen die Finanzierung und Realisierung des Vorhabens dar. Die spendenbasierte Finanzierung des Fördervereins, der Eigenmittel bereitstellt, und die Spenden für dieses Projekt stellen das Vorhaben auf eine breite Basis, getragen von der Bevölkerung und regionalen Unternehmen sowie durch die Stadt Klingenthal als Träger der Einrichtung, die sich finanziell und mit Technik beteiligt.

Zur Errichtung werden neben den bauausführenden Firmen viele helfende Hände gebraucht, um einen Eigenanteil an Arbeitsleistung erbringen zu können. Nicht zuletzt werden die künftige Pflege und regelmäßige Instandhaltung des Objektes im Ehrenamt geleistete Arbeiten sein.

EIN ORT DER ZUSAMMENKUNFT soll das Projekt »Ein Raum im Freien« nicht nur im Kindergartenalltag sein, sondern auch bei Festen im Kindergartengelände, bei Kooperationen mit anderen Vereinen, bei den regelmäßigen Besuchen des Waldpädagogen vom Staatsbetrieb Sachsenforst und vielen weiteren Anlässen.

> Download Projekt

Frühlingswanderung über den Peindlberg

06.04.2024. Am Samstag, den 6. April 2024 fand die diesjährige Frühlingswanderung bei herrlichem Wanderwetter statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung durch den Wanderverein Erzgebirge Sokolov (KCT) und dem Klingenthaler Wandersportverein e.V.. Familien der Kita „Zwoticher Waldwichtel, Mitglieder des Heimatvereins Zwota e.V. und des Klingenthaler Wandersportvereins e.V. und weitere Gäste waren auf zwei Strecken, 7,5km und 11km gemeinsam unterwegs. Es war eine richtige Mehrgenerationenwanderung, denn es hatten sich Wanderer im Alter von 3 – 82 Jahren zusammengefunden. Alle trafen sich am Bahnhof im tschechischen Nejdek. Von dort fuhren wir mit der Bahn bis Seyfi, wo unsere Wanderung mit dem traditionellen Spiel, dem „Magischen Tor“ begann. Jung und Alt hatten wieder viel Spaß daran durch dieses „Tor“ zu schreiten. Nun führte uns der Weg auf den Peindlberg. Kleine Spiele für die Kinder und Interessantes in der Natur unterbrachen immer wieder unsere Wanderung. Auf dem höchsten Punkt unserer Tour, dem Peindlberg angekommen, legten wir eine ausgiebige Rast ein. Hier bestand auch die Möglichkeit, den Aussichtsturm mit seinen 111 Stufen zu besteigen. Belohnt wurde man mit einem herrlichen Ausblick über das Erzgebirge, das Egertal und die Duppauer Berge. Von nun an wanderten wir bergab über Teile des Nejdeker Kreuzweges, der 2008 nach seiner Restaurierung wieder eröffnet wurde. In Nejdek angekommen stärkten wir uns alle mit einem gemeinsamen Mittagessen oder bei Kaffee und Kuchen im „Hotel Anna“. Mit einem Sonderbus des Busunternehmens „Herold’s Reisen“ fuhren wir zurück nach Klingenthal bzw. Zwota. Es war wieder eine gelungene Mehrgenerationenwanderung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. An dieser Stelle gilt allen Organisatoren dieser Wanderung ein herzliches Dankeschön.

Antje Sünderhauf, Leiterin Kita „Zwoticher Waldwichtel“

Familienwanderung auf den Spuren des Moosmännleins

16.03.2024. Am Samstag, den 16. März 2024 begaben sich 15 kleine und große Wanderer auf die Spuren des Moosmännlein. Mit der Vogtlandbahn fuhren wir zunächst nach Schöneck. Nachdem wir unsere Wanderbüchlein in der Tourist-Information abgeholt hatten, startete unsere Wanderung über 4,5km. Erste Station war das rote Herz der Stadt Schöneck unterhalb der Bergwachtstation. Nun wanderten wir entlang des Schleppliftes bergab. Im Zauberwald hatten wir die Aufgabe dem Moosmännlein zu helfen, Wasser für die Tiere zu pumpen. Es war gar nicht so leicht die Wassertransportschnecke zu drehen. Nachdem wir wieder ein Stück gewandert waren, entdeckten wir Fußspuren in verschiedenen Farben auf dem Weg. Unsere Aufgabe war es, die grünen Spuren zu zählen. Nächste Station war der Blick durch ein Fenster. Hier konnte man das Rathaus mit seinem roten Dach und die Kirche entdecken. Auch ein paar Fragen mussten beantwortet werden. Und dann…, dann haben wir sogar hinter einem Stein einen kleinen Schatz gefunden. Nächste Station war der Spielplatz „Felsenburg“ unterhalb des „Alten Söll“. Hier haben wir eine kleine Rast eingelegt , konnten uns stärken und auf dem Spielplatz austoben. Unser Weg führte uns nun weiter durch die Stadt bis zum Albertplatz und dem Sagenbrunnen. Dort erfuhren wir, wie Schöneck zu seinem Namen kam. Unser Weg führte nun weiter durch den Stadtpark zur Goldgrube, vorbei an der Jugendherberge zur Tourist-Information. Auf den Wegmarkierungsschildern waren kleine Buchstaben versteckt, die wir in unser Wanderbüchlein eintrugen. Diese ergaben ein Lösungswort. Alle haben die richtige Lösung gefunden und erhielten dafür eine kleine Überraschung und ein Moosmännlein-Malbuch. Zurück nach Zwota fuhren wir wieder mit der Vogtlandbahn.
Diese Wanderung war trotz des wechselhaften Wetters mit kleinen Regenschauern ein tolles Erlebnis.
Antje Sünderhauf